Update: Nie wieder Probleme im Sprunggelenk!

Eine Verletzung am Sprunggelenk ist für Fußballspieler*innen an der Tagesordnung. Dieses klicken und schnalzen, wenn der Körper für den Bruchteil einer Sekunde streikt und ein Band – ob innen oder außen – sich verabschiedet, kennt beinahe Jeder.

Auch ein Blick in die Statistikbücker zeigt, dass Verletzungen am Bewegungsapparat Sprunggelenk keine Seltenheit sind. Fast jede siebte Verletzung im Fußball schädigt dieses Gelenk – vor allem Mittelfeldspieler scheint es besonders häufig zu treffen.

Manchmal sogar so arg, dass ganze Spielerkarrieren aufgrund „langanhaltender Sprunggelenksprobleme“ ein viel zu frühes Ende finden.

Wir versuchen euch deshalb in diesem Artikel die Besonderheiten des Sprunggelenks zur erklären und geben euch fünf erstklassige Übungen zur Hand, mit denen ihr dynamisch an einem stabilen Sprunggelenk arbeiten könnt.

Zeiten ändern sich – Verletzungen am Sprunggelenk auch?

Die Zeiten, in denen „der Kaiser“ ohne Zweikampfführung vom eigenen Sechzehner bis weit in die gegnerische Hälfte spazieren konnte, einen unwiderstehlichen Außenristpass spielte und anschließend gemütlich zurück in seine Libero-Position trabte, sind vielerorts vorbei.

Pressing, Gegenpressing und Verteidigung über das gesamte Spielfeld – die Laufleistungen heutiger Spieler sind indes explodiert.

Doch nicht nur die Fülle an abgespulten Kilometern, auch die sogenannten „Hard Runs“ (also die explosiven Sprints) sind gestiegen. Mehr Dynamik sowie eine signifikant härtere Zweikampfführung – für unser Sprunggelenk ist das alles Dauerstress.

Wenn zusätzlich noch schlechte Platzverhältnisse hinzukommen, muss das Gelenk viel aushalten – häufig zu viel.

Warum Verletzungen am Sprunggelenk besonders tückisch sind?

Das verrät ferner ein Blick in die Statistikbücher. Laut des VBG-Sportreports 2019 rangieren Sprunggelenksverletzungen mit einem Anteil von 13 Prozent an allen Ausfällen auf einem der TOP-Plätze.

Knapp jede siebte Verletzung ist folglich am Sprunggelenk

Besonders tückisch ist die Tatsache, dass Sprunggelenksverletzungen rezidiv sind, also das Risiko von Folgeverletzungen mit jeder Schädigung des Bandapparates am Knöchel zunimmt.  

Mit anderen Worten ausgedrückt:

Wer einmal eine Sprunggelenksverletzung erleiden musste, hat fortan eine höhere Anfälligkeit dafür.

Somit baut sich ein Teufelskreis auf, dem viele Fußballspieler häufig nicht entfliehen können.

FußballerInnen knicken besonders häufig nach außen um

Ein Sprung zum Kopfball, ein leichter Körperkontakt in der Luft, eine unsaubere Landung: ein Knacken am Knöchel. Es folgt meist der bange Blick Richtung Sprunggelenk.

Eine schmerzhafte Schwellung sowie ein leicht übles Gefühl in der Magengegend später ist die Entscheidung über ein mögliches Weiterspielen bereits gefallen.

Welche Funktion hat das Sprunggelenk?

Das Sprunggelenk lässt sich grob in zwei Bereiche unterteile:

Oberes (OSG) – und unteres Sprunggelenk (USG).

Während das obere Sprunggelenk für das Heranziehen und Strecken der Zehenspitzen zuständig ist, benötigt man das untere Sprunggelenk, um den Fußinnen- oder Fußaußenrand heben und senken zu können.

Wie ist das Sprunggelenk aufgebaut?

Das obere Sprunggelenk (OSG) wird von den unteren Enden des Schienbeins (Tibia) und Wadenbeins (Fibula) sowie vom Sprungbein (Talus) gebildet.

Die aus dem Innenknöchel (Malleolus medialis) des Schienbeins und dem Außenknöchel (Malleolus lateralis) des Wadenbeins bestehende Malleolengabel fungiert dabei als Gelenkpfanne und umschließt die Sprungbeinrolle, die als Gelenkkopf dient.

Das untere Sprunggelenk (USG) wird vom Sprungbein (Talus), dem Fersenbein (Calcaneus) und dem seitlich daran anliegenden Kahnbein (Os naviculare) gebildet und setzt sich wiederum aus zwei Teilgelenken zusammen:

dem vorderen unteren Sprunggelenk (Articulatio talocalcaneonavicularis) und dem hinteren unteren Sprunggelenk (Articulatio subtalaris).

Welche Bänder gibt es im Sprunggelenk?

Das Sprunggelenk erhält seine Stabilität von diversen Bändern. Der Außenbandkomplex wird von drei Bändern gebildet:

Nummer1: Ligamentum talofibulare anterius

Nummer2: Ligamentum talofibulare posterius

Nummer3: Ligamentum calcaneofibulare.

Der Innenbandkomplex besteht aus einem fächerförmigem Bänderkomplex, der als Deltaband bezeichnet wird. Dieses setzt sich wiederum aus einzelnen Bänderabschnitten zusammen:

Nummer1: Ligamentum deltoideum (Pars tibionavicularis)

Nummer2: Ligamentum deltoideum (Pars tibiotalaris anterior und posterior)

Nummer3: Ligamentum deltoideum (Pars tibiocalcanea).

Mehr als drei Viertel aller Bandverletzungen im Sprunggelenk sind übrigens Außenbandverletzungen.

Kein täglicher Begleiter: der Tapeverband

Beim Thema Tapeverband geht es uns nicht darum, etwas kategorisch auszuschließen. Problematisch wird es nur, wenn er zum ständigen Begleiter wird.

Viele Spieler tapen sich grundsätzlich vor jeder Fußballeinheit, egal ob Training oder Spiel. Durch den Tapeverband fühle man sich „sicher“ und „geschützt“ – ein Irrtum.

Beweglichkeit als Verletzungsschutz am Sprunggelenk

Die Grundvoraussetzung für nachhaltiges Training ist ein gesunder und funktionierender Körper.

Wenn du bereits viele Jahre Fußball gespielt hast, dann sind kleinere Einschränkungen der Beweglichkeit, wie zum Beispiel eine reduzierte Mobilität der Sprunggelenke (aufgrund einer erlittenen Bänderverletzung oder ähnlichen Verletzungsmustern am Bewegungsapparat Sprunggelenk), häufig zu finden.

Dementsprechend gilt: Je mehr Verletzungen am Sprunggelenk, desto signifikanter meist die Einschränkungen.

Man sollte deshalb rechtzeitig damit beginnen, diese verloren gegangene Beweglichkeit wieder zu erarbeiten und seinen vollen Bewegungsradius, den sogenannten „Range Of Motion“, wieder zu erlangen.

Joint-by-Joint: von der Verletzung am Sprunggelenk zu Kniebeschwerden

Ein typisches Fußball – Phänomen ist eine nicht komplett auskurierte Verletzung am Sprunggelenk, gefolgt von einer zu frühen Belastung mit Tapeverband und anschließend leichten Kniebeschwerden in den Folgemonaten.

Aufgrund eines Verlusts des vollen Bewegungsradius bekommt die vordere Muskelkette, die über Sprunggelenk und Knie in Richtung Hüfte verläuft, bei intensiven Einheiten plötzlich deutlich mehr Belastung.

Grund hierfür ist, dass dadurch das Sprunggelenk seine Aufgabe nicht mehr zu 100% alleine erfüllen kann, sondern nun auf Mithilfe weiterer Gelenke angewiesen ist. Doch wer bekommt den „schwarzen Peter“ zugeschoben? Genau, das Knie.

Ein Tapeverband verstärkt Kompensationsmuster

Durch das ständige Tragen des Tapeverbandes suggeriert man außerdem seinem Sprunggelenk, dass eine vollständige ROM nicht mehr notwendig ist. Folglich beginnt der Körper dieses „Kompensationsmuster“ abzuspeichern.

Dies ist vor allem auf die lange Sicht zu vermeiden. Denn es erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Knieverletzung, sondern zwingt den Körper auch dazu, die limitierte Beweglichkeit anderweitig zu kompensieren.

Unsere Top5 – Übungen für ein geschützteres Sprunggelenk

Nummer 1: Landing Lunge

Landeübungen sollten in keinem Aufwärmprogramm für Fußballspieler fehlen – sie schützen dich vor Verletzungen.

Für die Landing Lunge startest du im engen Stand. „Falle“ nun kerzengerade nach vorne über.

Im letzten Augenblick schießt ein Bein explosiv nach vorne und lässt dich in den Ausfallschritt kommen. Hierbei ist wichtig, dass du auf der kompletten Fußsohle landest, deinen Oberkörper aufrecht und gerade lässt sowie den Gegenarm angewinkelt hochziehst.

Wiederhole diese Übung auch auf der anderen Seite.

Keypoints:

▪️ Starte im Stand mit aufrechtem Oberkörper

▪️ „Falle“ kerzengerade nach vorne

▪️ Lande im letzten Augenblick im Ausfallschritt

▪️ Spanne Bauch und Gesäß für eine stabile Position an

Dauer: jeweils 8 pro Seite

Nummer 2: High Knee 1 – 2 – 3

Du bist auf der Suche nach einer effektiven Übung, mit der du nicht nur an deiner Schnelligkeit auf dem Platz, sondern auch an mehr Stabilität von Sprung- und Kniegelenk arbeiten kannst?⁠ ⁠

Dann sind gehaltene High Knees im Dreierrhythmus perfekt für dich.⁠

Du startest die Übung im Einbeinstand und winkelst dabei dein Knie und den gegenüberliegenden Arm zur Sprintposition an.

Anschließend führst du auf dem Vorfuß drei schnelle Wechselschritte mit Kniehub aus. Achte dabei auf eine stabile und aufgerichtete Position deines Oberkörpers.

Die Endposition jedes dritten Schrittes für einen kurzen Augenblick, ehe du wieder in die nächsten drei Wechselschritte startest. ⁠

Keypoints:

▪️ Starte im Einbeinstand mit angezogenem Bein⁠

▪️ Führe nun drei schnelle Wechselschritte aus⁠

▪️ Achte dabei auf eine aufrechte Oberkörperposition⁠

▪️ Halte die Endposition jedes dritten Schrittes⁠

Wiederholungen: jeweils 4x im Wechsel

Nummer 3: Skaterjump

Dynamische Skatersprünge – also Sprünge von Seite zu Seite – verleihen dir die notwendige Explosivität. Sie sind dynamisch und reaktiv – jene Eigenschaften, die du auf dem Platz benötigst.

Starte in einem aufrechten Stand. Deine Füße sind schulterbreit voneinander entfernt aufgestellt.

Beuge nun ein Bein nach hinten gebeugt an und springe kraftvoll so weit wie möglich zur Seite. Dein freies Bein führst du nach der Landung leicht gebeugt hinter das Standbein.

Setze kurz auf und springe wieder zurück. Der Oberkörper bleibt während der gesamten Bewegung leicht nach vorne gebeugt.

Um dich flüssig und geschmeidig zu bewegen, solltest du einen gegenseitigen Armschwung nutzen.

Keypoints:

● Springe dynamisch von Seite zu Seite

● Achte auf deine Körperspannung

● Achte auf einen gegenseitigen Armschwung

● Jeder Sprung zählt als Wiederholung

Wiederholungen: jeweils 8 pro Seite

Nummer 4: Skaterjump 1 – 2 – 3

Mit dieser Variante der Skaterjumps erhöhst du deine Fertigkeiten rund um das Thema Landung. Diese sind nämlich nicht nur nach Sprüngen von Bedeutung, sondern auch bei Richtungswechsel und Sprints.

Starte in einem aufrechten Stand. Deine Füße sind schulterbreit voneinander entfernt aufgestellt.

Beginne zunächst mit drei schnellen Tapping-Schritten auf dem Vorfuß. Nun springst du kraftvoll so weit wie möglich zur Seite. Dein freies Bein führst du nach der Landung leicht gebeugt hinter das Standbein und stabilisierst die Landung.

Ehe du wieder explosiv zurückspringst folgen noch drei schnelle Tapping-Schritte. Achte bei den Tappings immer auf einen aktivierten Rumpf und einen aufgerichteten Oberkörper.

Um dich flüssig und geschmeidig zu bewegen, solltest du einen gegenseitigen Armschwung nutzen.

Keypoints:

● Springe dynamisch von Seite zu Seite

● Achte auf deine Körperspannung

● Achte auf einen gegenseitigen Armschwung

● Jeder Sprung zählt als Wiederholung

Wiederholungen: jeweils 8 pro Seite

Nummer 5: Back Hop Rotation

Sprung, Sprung, Vierteldrehung – die Kombination für diese Übung klingt einfach, bedeutet für die Ansteuerung deiner Beinachse jedoch eine Herausforderung.

Je besser du diese schulst, desto geschützter sind dein Sprung- und Kniegelenk.

Du startest im aufrechten Stand und springst mit zwei kurzen sowie reaktiven Hopsern nach hinten.

Unmittelbar nach dem zweiten Hopser drehst du dich mit einer Vierteldrehung auf und landest damit im 90-Grad-Winkel zur Ausgangsrichtung.

Stabilisierte die finale Landung, indem du Bauch und Gesäß anspannst.

Keypoints:

◾️ Starte im aufrechten Stand

◾️ Springe mit zwei Hopsern nach hinten weg

◾️ Drehe dich um 90-Grad zur Seite auf

◾️ Stabilisiere deine Landung

Wiederholungen: jeweils 8 pro Seite

Worst-Case-Szenario Verletzung am Sprunggelenk – wir verhelfen dir zum Comeback

Weitere Übungen zum Schutz vor Verletzungen findest du übrigens auch in unserer App.

Sollte leider der Ernstfall bereits eingetreten sein und du dich verletzt haben, unterstützen wir dich mit rehabilitativen Comeback-Trainings.

Mit speziellen Trainingsprogrammen bei Verletzungen am Sprunggelenk stehen wir dir auch in der schlimmsten Zeit eines jeden Sportler bzw. einer jeden Sportlerin mit Rat und Tat zur Seite.  

Handy-MockUp eines Comebacktrainings bei einer Verletzung am Sprunggelenk

Dabei setzen wir auf die  Verfahrensweise „gesicherte Diagnostik – professionelle Physiotherapie – Comeback-Training“.

Nach der neuronalen Heilungsphase werden im Laufe der Comeback-Arbeit Stück für Stück auch mobilisierende, kräftigende und schließlich dynamische Elemente in die einzelnen Trainingseinheiten implementiert.

Im Prinzip alles, was ein Fußballspieler braucht, um nach einer Verletzungspause noch stärker zurückzukommen.

Be focused.

Be fearless.

B42

Warum wir den Fußball brauchen

Fußball ist gerade unwichtig, nebensächlich, nachrangig.

In dieser unwirklichen und beängstigenden Zeit geht es um Existenzen, um Kurzarbeit, Werksschließungen, Arbeitsplatzverlust. Allen voran geht es aber um unser wichtigstes Gut:

unsere Gesundheit.

Dramatischer, aber gleichzeitig realistisch ausgedrückt: Es geht für viele, für immer mehr Menschen um Leben und Tod.

Fußball ist gerade jetzt wichtig, bedeutend, sinnstiftend.

Brauchen wir in einer solchen Krise, einer solchen Ausnahmesituation den Fußball nicht umso mehr – am Freitagabend Bundesliga schauen, am Samstag in der Kreisklasse kicken, mit der Mannschaft an einem regnerischen Dienstagabend auf dem Trainingsplatz stehen?

Ist nicht das gerade der schöne, unbeschwerte, unkomplizierte Teil der Woche? Helfen uns nicht gerade Gemeinschaft, Team-Geist, das Gespräch mit den Mitspielern, das gemeinsame Saison-Ziel der Mannschaft dabei, den Alltag abzustreifen – zumindest für ein paar Stunden?

Auch das ist Corona: Wir merken gerade wie nie zuvor, dass Fußball mehr ist als ein Spiel.

Es kommt auf die Einstellung an

Gerade in diesen Zeiten kommt es darauf an, den positiven Spirit nicht zu verlieren. Die kontinuierliche Arbeit an Zielen gibt uns Halt. Sie ist eine mentale Stütze. Jeder Fortschritt bringt uns nach vorne – als Sportler, aber auch als Persönlichkeit.

Wenn uns vertraute Alltagsroutinen fehlen, ist es bedeutend, sich weiter Ziele zu setzen und kontinuierlich daran zu arbeiten. Ihr verliert den Fußball für eine gewisse Zeit als euren vertrauten Begleiter. Behaltet ihn als motivierende und sinn-stiftende Instanz.

Wir von B42 können euch das Training mit eurer Mannschaft nicht zurückbringen. Aber wir geben euch die Möglichkeit, auch zu Hause an euch zu arbeiten. Werdet bessere Fußballer – trotz Ausgangssperre.

Behaltet Routinen oder entwickelt sie. Arbeitet jeden Tag an eurer Fitness, eurer Kraft, eurer Beweglichkeit. Seht die Fortschritte – in ein paar Wochen im Spiegel und irgendwann auf dem Platz. Wir geben euch dafür die Mittel an die Hand.

Setzt euch weiter Ziele – wir tun das auch

Was uns bei B42 in dieser schwierigen Zeit motiviert, ist unser positives Mindset und der Glaube daran, dass wir den Amateur-Fußball tatsächlich besser machen können.

Aus dieser Einstellung ist auch die Idee geboren, euch unser Premium-Paket für einen Monat zu schenken. Und wenn wir alleine auf die Resonanz schauen, den Zuspruch, den wir von euch erfahren und die Zahl an Mannschaften sehen, die mit unserem Programm trainieren, die Bewertungen unserer App, die an die Decke gehen und das persönliche Feedback, das wir von erfahren dürfen, macht das uns stolz.

Und es motiviert uns unfassbar. Am Ende gilt für uns das gleiche wie für euch:

Ob Du an einer App arbeitest oder an deiner Athletik, ob Du an einem Trainingskonzept feilst oder es gerade durchziehst, ob Du auf dem Platz trainierst oder im Wohnzimmer: Die richtige Einstellung macht am Ende den Unterschied – gerade in diesen Zeiten.

Die Champions-Week

Unser Ziel – euer Erfolg: Deshalb arbeiten wir jede Stunde – ja fast Tag und Nacht – an der Verbesserung unserer Konzepte.

Aktuell integrieren wir gerade eine neue Zusatzfunktion, die euch in Kürze in unseren Trainingsprogrammen erwarten wird:

Die Champions – Week. Damit werden wir euch mehr herausfordern als jemals zuvor.

Die größte Fußballmannschaft der Welt

Auch wenn ihr nicht mehr miteinander auf dem Platz stehen dürft, so könnt ihr dennoch gemeinsam von zu Hause aus trainieren – als Teil der größten Fußballmannschaft der Welt.

Lasst uns gemeinsam das Beste aus der derzeitigen Lage machen. Als Fußballer, vor allem aber als Menschen. Passt auf euch und eure Mitbürger auf.

Be focused.

Be fearless.

B42

Trainingspause im Fußball? Nicht mit uns!

Der Coronavirus stellt die Welt vor nie da gewesene Herausforderungen. In nur wenigen Tagen haben sich sämtliche Prioritäten völlig verschoben. Um das zu sehen, reicht ein Blick in die Nachrichten – manchmal reicht bereits der Blick aus dem Fenster.

Auch der Fußballbetrieb wurde fürs Erste stillgelegt. Angesichts der neuesten Entwicklungen und der Bilder aus unseren Nachbarländern dürfte niemand mehr diese Entscheidung ernsthaft infrage stellen.

Jeder Einzelne ist nun gefordert, sich zurückzunehmen, sein Verhalten anzupassen und seinen Anteil dazu zu leisten, dass diese Pandemie, die nicht mehr aufzuhalten ist, zumindest in ihrer Ausbreitung gebremst wird.

Für uns Fußballer heißt das zu Ende gedacht auch: kein Mannschaftstraining, keine Einheiten mit unseren Team-Kollegen. Aber bedeutet das zwangsläufig auch, dass wir voll und ganz auf den Fußball verzichten müssen, unsere Saisonvorbereitung umsonst war, wir in unserer Entwicklung als Fußballer stagnieren müssen? Nein!

Das Beste aus der Situation machen

Wir bei B42 denken immer positiv und wollen euch in jeder fußballerischen Lebenslage mit maximalem Einsatz zur Seite stehen.

Vor allem aber lassen wir uns nicht von einem Virus von unserem Weg abbringen, den Amateurfußball besser zu machen. Vielmehr möchten Werte wie Solidarität, Leidenschaft und Fairness gerade dann leben, wenn der Wind von vorne kommt.

Wir spielen fair: kein Abo, keine versteckten Kosten

Deshalb haben wir uns entschlossen, allen Vereinen, aber auch einzelnen, ambitionierten Amateurfußballern unser Premium-Angebot einen Monat kostenlos zur Verfügung zu stellen. Das verstehen wir unter Solidarität in ungewöhnlichen Zeiten.

So könnt ihr von zu Hause aus von unseren Trainingsprogrammen profitieren, eure Athletik verbessern und eure Verletzungsanfälligkeit senken. Wir wollen eure Leidenschaft aufrechterhalten.

Entscheidend für uns ist auch das Thema Fairness: Es ist keine Abo-Falle und es werden für euch in keinem Fall Kosten entstehen. Ihr rutscht nicht ungewollt in einen Vertrag – eine Kündigung ist nicht notwendig.

Wenn der Monat vorbei ist, ist er vorbei. Es geht uns nur darum, ein klares Zeichen zu setzen.

Unser Lohn: euer Erfolg

Unser Lohn ist es vielmehr, euch auf dem Weg zu mehr Kraft, Beweglichkeit, Stabilität und Schnelligkeit begleiten zu dürfen.

Das ist übrigens auch euer Lohn, wenn ihr unser Training konsequent und kontinuierlich durchzieht.

Natürlich freut es uns auch immer, wenn wir von euren Fortschritten erfahren und ihr euch nach diesem Monat dazu entschließt, euer Training mit uns fortzuführen.

Zur Fairness gehört aber leider auch: Aufgrund eines immensen technischen Aufwands, können wir leider denjenigen von euch, die bereits Premium-Kunden sind, diesen Monat nicht erlassen.

Wir werden euch jedoch am Ende eures Abos einen Monat schenken. Fair? Wir denken schon.

Wie funktioniert es?

Wir wollen es euch so einfach wie möglich machen und deshalb haben wir uns dazu entschlossen, euch einen kostenlosen, vierwöchigen Gutscheincode bereitzustellen.

Mit dem Code Staystrong kann sich ab sofort jeder Spieler und jede Spielerin für einen Monat den Premiumbereich unserer App freischalten lassen.

Was ihr dafür tun müsst:

  • App downloaden
  • Registrierung abschließen
  • Code im Pop-Up Fenster bestätigen
  • Trainieren

Welches Training wird empfohlen:

Wir empfehlen euch mit dem Gamechanger Offseason, also unserem Trainingsplan für die fußballfreie Zeit, zu trainieren. In diesem Trainingsprogramm erwarten euch Krafteinheiten für mehr Power in Beinen und Oberkörper sowie Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit.

Die Trainingswoche hält für euch sechs verschiedene Workouts parat – ein Tag ist Pause. Wir empfehlen dafür den Sonntag.

An jedem einzelnen Trainingstag sorgen wir für reichlich Abwechslung im Training. Dadurch liefern euch optimale Regenerationsprozesse und verhindern Überlastungsproblematiken wie Krankheiten, Verletzungen oder Leistungsabfälle.

Im Grunde brechen wir eure aktuelle Situation auf das herunter, was es im Grunde ist: eine Zwangspause.

Apropos Zwangspause – natürlich könnt ihr auch jederzeit mit einem unserer Comeback-Programme nach einer Verletzung zu Hause trainieren. Wichtig: immer nach vorheriger Absprache mit einem Physiotherapeuten!

Wir hoffen, dass wir euch damit die Wartezeit bis zum Ende der Unterbrechung zumindest etwas verkürzen.

Die größte Fußballmannschaft der Welt

Auch wenn ihr nicht mehr miteinander auf dem Platz stehen dürft, so könnt ihr dennoch gemeinsam von zu Hause aus trainieren – als Teil der größten Fußballmannschaft der Welt.

Lasst uns gemeinsam das Beste aus der derzeitigen Lage machen. Als Fußballer, vor allem aber als Menschen. Passt auf euch und eure Mitbürger auf.

Be focused.

Be fearless.

B42

Knieprobleme Fußball

Update: Knieprobleme im Fußball, jetzt bekämpfen

Über 10 Kilometer Laufleistung, davon circa 1.000 Meter im Sprint. Hinzu kommen noch 40 bis 60 Beschleunigungen und eine Änderung der Laufrichtung alle 5 Sekunden.

Neunzig Minuten moderner Fußball sind also nicht nur vollgepackt mit puren Emotionen wie Freude, Leiden und Spannung, sondern auch mit enormen Belastungen für den Spieler.

Grenzbelastungen, die möglicherweise für den Sportlerkörper zu viel sind.

Nicht selten betroffen: das Kniegelenk.

Wir erläutern dir deswegen in diesem überarbeiteten Blogbeitrag alles, was du über das Thema „Knieprobleme im Fußball“ wissen musst – von den Ursachen bis zur Bekämpfung.

Außerdem haben wir für dich fünf Übungen, die dich optimal auf die neue Spielzeit vorbereiten.

Knieprobleme sind für Fußballspieler keine Seltenheit

Knieprobleme sind im Fußball sicherlich keine Seltenheit – vor allem in der aktuellen Saisonphase. Denn die meist sechswöchige Vorbereitungszeit im Winter beinhaltet reichlich Potenzial, seinen Körper ins gesundheitliche Abseits zu stellen: große Ziele, hohe Intensität, wenig Regeneration.

Kommen dann noch zusätzlich Platzverhältnisse hinzu, die über Nacht zwischen tief-matschig und hart-gefroren pendeln, sind Probleme und Verletzungen vorprogrammierter als der Meistertitel in der spanischen La Liga.

Während dort entweder Madrid oder Barcelona das Rennen machen, gibt es im gesundheitlichen Bereich jedoch unterschiedliche Problemfälle.

Die häufigsten Fußballverletzungen

Vertraut man den VBG Sportreport, einer statistischen Auswertung der Verletzungen im professionellen Fußball, ergibt sich in puncto Verletzungsregionen dementsprechend folgendes Bild:

Verletzungen im Oberschenkelbereich – 24,4 %

Verletzungen am Kniegelenk – 15,5 %

Spunggelenk – 12,5 %

Fuß – 10,3 %

Solltest du nun nach dieser langen inaktiven Corona-Pause immer noch mit deinem Kniegelenk zu kämpfen haben, ist das zwar ärgerlich und unnötig, jedoch kein exklusives Problem.

Das unterstreicht hingegen auch ein tieferer Blick in die Statistikwelt, die vor allem zu Beginn der Vorbereitungszeiten in puncto Knieprobleme im Fußball einen deutlichen Knick nach oben aufweist.

Unmittelbar nach der Vorbereitung ist die Anfälligkeit von Verletzungen um bis zu 30 Prozent erhöht.

Verletzungen am Knie nehmen weiter zu

Eine weitere Kernaussage des Reports der VBG ist, dass im Fußball Ausfallzeiten aufgrund von Knieproblemen von Jahr zu Jahr steigen – derzeit um über 20 Prozent.

Ähnlich stetige Zuwachsraten gibt es – jedenfalls relativ gesehen – auch beim konditionellen Anforderungsprofil der Spieler.

Schneller, höher, weiter – auf Kosten der Gesundheit?

Wenn Knieprobleme eine Karriere kosten

Knieprobleme im Fußball sind eine Herausforderung für jeden Spieler und jede Spielerin – in dreifacher Hinsicht.

Knieverletzungen kommen möglicherweise nicht nur zusammen mit einer Begleitung namens ‘längster Ausfallzeit aller Verletzungsmöglichkeiten‘ auf die ungewollteste Party eines Fußballerlebens.

Nein, sie kommt ferner auch uneingeladen (mehr als 40 Prozent aller Knieverletzungen sind ohne und nur mit indirektem Gegnerkontakt) und häufig weiß man nie, wann sie wieder nach Hause geht.

Mitunter drei Gründe, warum Knieverletzungen oder Schmerzproblematiken viele Fußballer frustrieren –

manchmal bis hin zur Lustlosigkeit und zum Karriereende.

Typische Knieprobleme im Fußball

Innen- oder Außenbandriss

Verletzt man sich die Seitenbänder im Kniegelenk, muss sofort der Gang zum Spezialisten angetreten werden.

Die Diagnose entscheidet anschließend über das Verletzungsausmaß. Ist das Band nämlich nur gezerrt oder gedehnt, reichen wenige Tage, in denen das Knie ruhig gehalten wird, gefolgt von Muskelaufbautraining.

Reißt das Band komplett kommt es darauf an, ob die Verletzung komplexe Begleiterscheinungen hat, also inwieweit die Struktur beschädigt ist. Vor allem beim Innenbandriss sind Meniskusverletzungen nicht unüblich.

Vorderer Kreuzbandriss

Schockdiagnose eines jeden Kickers. In einem ausführlichen Interview mit Kniespezialist Prof. Dr. Stefan Hinterwimmer wird das Kreuzband als wichtigste Struktur zur Stabilisierung des Knies gegen Verschiebung und Verdrehung beschrieben.

Bei einem Riss, so der Experte, passiere dann genau das: gleichzeitige Verschiebung und Verdrehung. Meist ohne direkten Einfluss des Gegenspielers bei der Landung nach einem Sprung oder einer plötzlichen Richtungsänderung.

Es entsteht ein Gefühl der Instabilität – eine Operation ist dabei häufig unumgänglich.

Meniskus

Wird beim Fußball der Meniskus verletzt, bedeutet das für den Spieler oder die Spielerin ebenfalls ein schmerzhaftes und nicht selten auch ein längeres Aus.

Einen Meniskusriss kann man relativ einfach diagnostizieren. Häufig hört man ein deutliches Knacken im Knie, sobald ein Meniskus beim Fußballspielen reißt.

Ein Meniskusschaden äußert sich dann in stechenden Schmerzen an der Innen- oder Außenseite des Knies – vor allem bei Drehbewegungen.

Knorpel

Auch wenn ein Knorpelschaden mittlerweile kein Todesurteil für das Fußballspielen darstellt, gehört er dennoch zu einer der schwereren Knieverletzungen im Fußball.

Das Tückische an einem Knorpelschaden: Ein beschädigter Knorpel wächst nicht von allein nach. Und der Heilungsprozess kann sogar bis zu einem Jahr dauern.

Ein Knorpelschaden durch stetige Überbelastung ist mitunter eine der häufigsten Abnutzungserscheinungen an den Gelenken des menschlichen Körpers.

Die Liste wäre an dieser Stelle noch beliebig erweiterbar. Auch das Jumper’s Knee muss hierbei in Betracht gezogen werden. Da uns dieses Thema besonders am Herzen liegt, werden wir hierzu in Kürze einen gesonderten Blogbeitrag für euch veröffentlichen.

Man muss sich „das Gesetz der regionalen Abhängigkeit“ vor Augen führen

Dieses beschreibt mit anderen Worten „die Zusammenhänge zwischen Einschränkungen eines nicht schmerzhaften Gelenks in einer Region und daraus resultierender Schmerzen in einer anderen Region“ (Zitat von Dr. med. Markus Klingenberg).

Einfacher gesagt: Schmerzt das Knie, so kann dementsprechend eine eingeschränkte Sprunggelenksbeweglichkeit, die Oberschenkelmuskulatur, die Hüfte oder die Wirbelsäule der Grund hierfür sein.

Für chronische Knieprobleme im Fußball muss man sich deshalb zwangsläufig die Frage stellen: Welche Einschränkungen bringt mein Körper mit sich, die eventuell auch zu dieser Problematik führen können?

Unsere Top-5 Übungen bei Knieproblemen im Fußball

Hole dir unsere App und beginne noch heute mit unserem Training!

Übung 1: One – Two Lunge Drop

Übung 2: Extended Step Down

Übung 3: Sprinting Lunge

Übung 4: Skaterjump 1 – 2 – Hold

Übung 5: Skaterjump Hop

Werde Teil der größten Fußballmannschaft der Welt

In der „Größten Fußballmannschaft der Welt“ – unserer Facebook-Community – haben wir darüber hinaus eine komplette PDF-Anleitung eingestellt, mit der du selbst zu Hause den Knieproblemen den Kampf ansagen kannst. Du findest sie unter „Dateien“ – völlig kostenlos. Aber natürlich wollen wir dir noch mehr bieten als das.

Genau deshalb haben wir uns ein Konzept überlegt, mit dem du langfristig den Schmerzen zu Leibe rücken kannst: einem Trainingsprogramm für deine Beweglichkeit als App für IOS und ANDROID.

Wenn du dich tatsächlich schon verletzt haben solltest, dann haben wir etwas ganz Besonderes für dich:

Ein Comeback-Training für den Amateurfußball!

Mit unserem Trainingsprogramm kannst du somit wie die Profis jeden Tag zu Hause an deinem Comeback feilen – so etwas gab es noch nie!

Lass uns zusammen den Verletzungen im Fußball den Kampf ansagen.

CHANGE YOUR GAME. NOW!

BE FEARLESS.
BE FOCUSED.
B42.

Dietmar Hopp – Ehrensohn?

Dreizehn Minuten lange wechselte der Ballbesitz im Bundesligaspiel zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem FC Bayern München buchstäblich im Sekundentakt – beinahe jeder Pass landete unmittelbar wieder beim Gegner. Was sich nach einer typischen Ballstafette der heimischen Kreisliga anhört, war in Wirklichkeit ein vereinbarter Nicht-Angriffs-Pakt zweier Bundesligisten, nachdem eine Fangruppierung des FC Bayern München Spruchbänder mit der Aufschrift „Hurensohn“ hisste.

Der Adressat: Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp. Demonstrativ stellten beide Mannschaften das Fußballspielen ein, wollten Geschlossenheit, Einigkeit und Verbundenheit zeigen. Eine richtige und keineswegs unangemessene Aktion.

Es stellt sich für uns jedoch die Frage, warum dies erst jetzt passiert – bei Anfeindungen gegen einen Milliardär mit Einfluss im Fußballgeschäft. Warum nicht bereits vor Wochen, als etliche Fußballspieler rassistischen oder anderen, extremen Beleidigungen zum Opfer fielen.

Ein Problem der gesamten Liga

Diese Beleidigungen fanden übrigens nicht nur in Sinsheim statt. An diesem Bundesliga-Wochenende kam es in mehreren Stadien zu Schmähungen gegen Dietmar Hopp. In der Hoffenheimer Arena verliefen die Schmähungen jedoch weitaus turbulenter. Zunächst ging die komplette Bayern-Elf sowie Hansi Flick und Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor die eigene Fan-Kurve, wild gestikulierend. Die Hoffenheimer verließen schließlich geschlossen den Platz, die Bayern-Spieler wenig später.

Dietmar Hopp, für viele steht er für die personifizierte Kommerzialisierung des Fußballs, muss sich seit Jahren bereits diverser Anfeindungen ausgesetzt sehen. Er gilt als Anti-Traditionalist.

Hintergrund der “Fan“-Aktionen an diesem Wochenende ist jedoch in Wirklichkeit die Wiedereinführung der Kollektivstrafe durch den DFB – ausgesprochen gegen die Fans von Borussia Dortmund. Sie haben im September 2018 den TSG-Mäzen Hopp im Fadenkreuz gezeigt. Und das, obwohl der DFB im August 2017 mitgeteilt hat, auf Kollektivstrafen zukünftig verzichten zu wollen. Die Institution Fußball und seine Fans – nun eskaliert es.

Selbstverständlich gibt es über die Art und Weise dieses Protests keine zwei Meinungen. Dietmar Hopp als „Hurensohn“ zu beleidigen, zu diffamieren sowie verbal zu verletzen ist primitiv und geschmacklos – und hat im Fußball wie auch in unserer Gesellschaft keinen Platz.

Generell sind Schmähungen oder gar symbolische Morddrohungen wie beim Hopp’schen Fadenkreuz kein legitimes Mittel des Protestes. Mit solchen Aktionen stellt man sich über den Verein, beschädigt dessen Image wie auch dessen Geldbeutel.

Auch deshalb wurde es seit vorgestern einsam um die Fangruppierungen. Man wendet sich ab: Die Mannschaften fühlen sich um den sportlichen Lohn gebracht, Funktionäre distanzieren sich und die restlichen Stadionbesucher fragen sich ohnehin, warum es mittlerweile nicht mehr um den Sport geht.

Wieso reagiert man erst jetzt?

Aber es muss auch die Frage gerechtfertigt sein, ob die Reaktionen wirklich im Verhältnis stehen zu den vielen anderen Vorkommnissen im deutschen Fußball in jüngster Vergangenheit.

Als zum Beispiel Herthas Jordan Torunarigha vor gut drei Wochen weinend auf dem Platz stand, weil er, wie er sagt, von Schalke-Fans rassistisch beleidigt wurde, wurde das Spiel nicht unterbrochen. Mehr noch, Torunarigha wurde dafür wenig später mit einer Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen, weil er frustriert eine Getränkekiste zu Boden warf.

Kaum jemand äußerte nach dem Spiel sein tiefstes Mitgefühl und sprach vom „hässlichen Gesicht“ des Fußballs. Niemand nahm öffentlich, inmitten des Spielfeldes den Spieler in den Arm während der Reporter Standing-Ovations für diese Anteilnahme einforderte.

Nicht für Torunarigha, nicht für Werner, nicht für Gomez – obwohl auch sie in jüngster Vergangenheit immer wieder zur Zielscheibe ekelhafter Anfeindungen wurden.

Die Geschehnisse im Spiel Hoffenheim gegen Bayern wurden als Eskalationsstufe zwei eingeordnet – bei Drei wäre das Spiel abgebrochen und wahrscheinlich mit X : 0 für Hoffenheim gewertet worden.

Wir würden uns wünschen, dass diese progressive Zählweise nicht erst bei Milliardären mit Einfluss im bezahlten Fußball beginnt. Es sollte vielmehr Konsens sein, dass bei jeglicher Art von Rassismus, Homophobie oder sonstiger Diskriminierung ohne Umwege Stufe drei erreicht ist!

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